FLIZ Filmclub
Der von den Zuger Kinos unabhängige Filmclub wurde 1999 als Verein gegründet. Seit Januar 2000 gastiert FLIZ jeden zweiten Montag im Monat im Kino Gotthard mit einem besonderen Film. Die Filme werden immer ohne Pause gezeigt. Zudem ist der/die RegisseurIn jeweils anwesend und nach dem Film bereit für eine Diskussion und ein Gespräch.
Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt CHF 30.-.
FLIZ-Mitglieder erhalten einen Ausweis, der zum verbilligten Eintritt berechtigt (CHF 10.- statt CHF 20.- pro Vorstellung).
Alle 2 Monate erhalten die Mitglieder die Flyer der kommenden Filme und evtl. weitere Informationen. Mitglied werden können Sie jeweils unmittelbar vor dem Film neben der Kinokasse.
Tickets sind spätestens eine Woche vor der Vorstellung erhältlich und können auch telefonisch vorreserviert werden.
TRISTAN FOREVER
| Mo 09.11. | 20:00 | TRISTAN FOREVER FLIZ-Filmclub | OVd | Gotthard |
Von Tobias Nölle, mit Loran Bonnardot.
Die Zeit steht still auf Tristan da Cunha, nur selten verirrt sich ein Neuankömmling hierher. Einzig auf dem Seeweg ist die Insel erreichbar, nach mehr als einer Woche Fahrt. Es ist eine eigene Welt – fernab von allem.
Über die Jahre hat der Arzt Loran Bonnardot hier immer wieder Zuflucht gefunden, die Bewohnenden wurden zu seiner zweiten Familie. Jetzt hat er sich vorgenommen, nach Tristan zu ziehen. Aber so einfach ist das nicht: Zuerst muss der Inselrat u?ber seine Aufnahme entscheiden. Loran packt an beim Scheren der Schafe, schliesst Freundschaft mit einem Pinguin und findet langsam seinen Platz. Doch je näher er seinem Ziel kommt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Seltsames geschieht auf diesem verwunschenen Vulkan weit hinter dem Horizont…
DER SANFTE LAUF
| Mo 14.12. | 20:00 | DER SANFTE LAUF FLIZ-Filmclub | D | Gotthard |
Von Haro Senft, mit Bruno Ganz, Verena Buss und Wolfgang Büttner.
Ein junger, aufstrebender Elektroingenieur verliebt sich in die Tochter eines reichen Bauunternehmers und wird ohne sein Wissen von ihrem Vater beruflich gefördert. Am Ende bleibt offen, ob er den sanften Weg der Anpassung weitergehen oder sich für eine unabhängige Existenz entscheiden wird.
Haro Senft analysiert in seinem ersten Spielfilm die Nöte und Konflikte der westdeutschen Nachkriegsgeneration zwischen idealistischem Aufbruch und pragmatischen Sachzwängen. In seiner deutlichen Kritik am Materialismus der Wohlstandsgesellschaft und in seiner Auseinandersetzung mit der sozialen Wirklichkeit ein beispielhaftes Werk des "Jungen Deutschen Films".
