FLIZ Filmclub
Der von den Zuger Kinos unabhängige Filmclub wurde 1999 als Verein gegründet. Seit Januar 2000 gastiert FLIZ jeden zweiten Montag im Monat im Kino Gotthard mit einem besonderen Film. Die Filme werden immer ohne Pause gezeigt. Zudem ist der/die RegisseurIn jeweils anwesend und nach dem Film bereit für eine Diskussion und ein Gespräch.
Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt CHF 30.-.
FLIZ-Mitglieder erhalten einen Ausweis, der zum verbilligten Eintritt berechtigt (CHF 10.- statt CHF 20.- pro Vorstellung).
Alle 2 Monate erhalten die Mitglieder die Flyer der kommenden Filme und evtl. weitere Informationen. Mitglied werden können Sie jeweils unmittelbar vor dem Film neben der Kinokasse.
Tickets sind spätestens eine Woche vor der Vorstellung erhältlich und können auch telefonisch vorreserviert werden.
ASPHALTE PUBLIC
| Mo 09.02. | 20:00 | ASPHALTE PUBLIC FLIZ-Filmclub | OVdf | Gotthard |
Von Jan Buchholz.
Inmitten der zweisprachigen Stadt Biel breiten sich 5082 m² Asphalt aus. Die rechteckige, hellgraue Fläche nennt sich “Place de l’Esplanade”. Sie verbindet das Kongresshaus, ein Repräsentationsbau der Moderne, mit der Coupole, dem 1968 gegründeten Autonomen Jugendzentrum. Der Platz ist bis heute geprägt von stetigem Wandel und erzählt die Geschichte einer Stadt zwischen Aufbruch und Rezession.
ASPHALTE PUBLIC ist ein multiperspektivischer Film über Stadtentwicklung und Zeitgeist, sowie eine Reflexion über Asphaltflächen und öffentliches Leben in modernen Städten.
NANOOK OF THE NORTH (1922)
| Mo 09.03. | 20:00 | NANOOK OF THE NORTH (1922) FLIZ-Filmclub | oD | Seehof 1 |
Von Robert J. Flaherty, mit Allakariallak, Nyla, Cunayou, Allee, Allegoo.
Robert Flaherty, Antrophologe und Forscher, unternahm zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Expeditionen in die Arktis. Für seinen Film begleitete er den Inuit Nanook und seine Familie monatelang mit der Kamera. Er wollte das ursprüngliche Leben dieser Nomaden zeigen. Dazu rekonstruierte er den rauen Alltag und zeigt Szenen der Jagd, des Iglu-Bauens, der Liebe, sowie Bilder der Eiswüste. Dieser bahnbrechende Dokumentar- und Ethnografiefilm hatte 1922 in New York Premiere und weltweit grossen Erfolg. Obwohl es später zu inhaltlichen Kontroversen kam, gilt er bis heute als Gründungswerk des Dokumentarfilms und fasziniert durch seine einfache Bildsprache und seine Direktheit.